Schützen-Wiki

Unser Schützen-Wiki wird nach und nach mit interessanten und wissenswerten Inhalten gefüllt.
Hier finden Sie allgemeine Informationen zum Thema Schützen aber auch zu unserem Verein gefüllt.

Ehrungen 

Kreis – allgemeine Ehrungen 

Kreisnadel – Bronze

Sie kann verliehen werden nach 3-jähriger Tätigkeit im Verein und/oder im Schützenkreisverband.

Kreisnadel – Silber

Sie kann verliehen werden nach 6-jähriger Tätigkeit im Verein und/oder im Schützenkreisverband.

Ehrennadel – Silber

Sie kann verliehen werden nach 9-jähriger Tätigkeit im Verein und/oder im Vorstand des Schützenkreises.

Ehrennadel – Gold

Sie kann verliehen werden nach 12-jähriger Tätigkeit im Verein und/oder im Vorstand des Schützenkreises.

Verdienstmedaille – Gold

Sie kann verliehen werden für langjährige Jugend-, Vorstandsarbeit und für besondere Verdienste im Verein und/oder im Vorstand des Schützenkreises.

Kreisspange – Gold

Sie kann verliehen werden für außergewöhnliche Verdienste im Vorstand des Schützenkreises. Die Auszeichnung erfolgt auf Beschluss des Schützenkreisverband-Vorstandes.

Kreis – besondere Ehrungen

Ehrenpräsident

Die Ernennung zum Ehrenpräsidenten ist die höchste Ehrung des Schützenkreisverbandes für den ausscheidenden Präsidenten. Sie kann an den scheidenden Präsidenten des Schützenkreisverbandes verliehen werden, der sich um das Deutsche Schützenwesen durch mindestens 8-jährige aktive Tätigkeit im Vorstand des Schützenkreisverbandes besondere Verdienste erworben hat. Die Verleihung kann nach dem Ausscheiden aus dem Amt durch Beschluss des Gesamtvorstandes des Schützenkreisverbandes erfolgen.

Ehrenmitglied

Die Ehrenmitgliedschaft ist die höchste Ehrung des Schützenkreisverbandes. Sie kann an ein Mitglied des Schützenkreisverbandes verliehen werden, das sich um das Deutsche Schützenwesen durch mindestens 8-jährige aktive Tätigkeit im Vorstand des Schützenkreisverbandes besondere Verdienste erworben hat. Die Verleihung kann nach dem Ausscheiden aus dem Amt durch Beschluss des Gesamtvorstandes des Schützenkreisverbandes erfolgen.

Land – Ehrungen durch den Landesverband 

Ehrennadel – Silber

Die Ehrennadel in Silber wird für besondere und mehrjährige Verdienste auf Vereinsebene oder besondere Verdienste auf Kreisebene verliehen.

Ehrennadel – Gold

Die Ehrennadel in Gold wird für mehrjährige besondere Verdienste im Vorstand auf Vereins- oder Kreisebene oder Verdienste um das Schützenwesen verliehen. Sie kann auch vom Präsidenten des Landesverbandes an Nichtmitglieder verliehen werden.

Verdienstmedaille – Bronze

Die Verdienstmedaille in Bronze (mit Miniatur) kann für langjährige hervorragende Verdienste um den Verein oder auf Kreis- oder Landesebene verliehen werden.

Ehrenkreuz – Bronze

Das Ehrenkreuz in Bronze (mit Miniatur) kann für hervorragende Verdienste als Mitglied des Vereins­vorstandes oder für besondere Ver­dienste auf Kreisebene oder für Ver­dienste im Landesverband verliehen werden.

Ehrenkreuz – Silber

Das Ehrenkreuz in Silber (mit Miniatur) kann für hervorragende mehrjährige Verdienste als Vorsitzender des Vereins oder auf Kreis- oder auf Landesebene verliehen werden.

Ehrenkreuz – Gold

Das Ehrenkreuz in Gold (mit Miniatur) wird nur an Mitglieder verliehen, für die nach der Ehrungsordnung des DSB keine höhere Ehrung als mit dem Ehrenkreuz in Silber möglich ist.

Land – Sportverdienstnadeln 

Sportverdienstnadel – Bronze

Teilnahme an Deutschen Meister­schaften des DSB in fünf unter­schied­lichen Jahren.

Sportverdienstnadel – Silber

Teilnahme an Deutschen Meister­schaften des DSB in zehn unter­schied­lichen Jahren.

Sportverdienstnadel – Gold

Erreichen eines Medaillenplatzes in der Einzel- oder Mannschaftswertung bei einer Deutschen Meisterschaft des DSB oder Teilnahme als DSB-Mitglied an einer Welt-/Europameisterschaft.

Exerzieren

Quelle: Wikipedia

Das Exerzieren (auch Formaldienst genannt) bezeichnet das einheitliche, formelle Verhalten und Auftreten von einzelnen Schützen als auch in Formation. Es umfasst u. a. festgelegte Grundstellungen, das Marschieren im Gleichschritt, das Grüßen und Meldungen. 

Ganz so ernst wie beim Militär wird der Formaldienst bei uns allerdinga nicht gelebt!

oder Befehle bestehen aus zwei Teilen: Der Ankündigung (z. B. „Die Augen – „) und der Ausführung („links“) oder #1 „Im Gleichschritt“ #2 „Marsch“.

Vor einem Kommando oder Befehl wird die Abteilung oder Einheit angesprochen, die gemeint ist – meist „Schützenkompanie…“.

In der Grundstellung steht der Schütze still – Ausführung:

      • Die Füße stehen mit den Hacken aneinander, die Fuß­spitzen zeigen in einem Winkel von ca. 60° nach außen.
      • Das Körpergewicht ruht gleich­mäßig auf beiden Füßen, die Knie sind durch­gedrückt.
      • Der Oberkörper ist auf­gerichtet, die Brust leicht vor­gewölbt.
      • Die Schultern sind in glei­cher Höhe.
      • Der Kopf wird aufrecht ge­halten.
      • Der Blick ist frei geradeaus gerichtet, der Mund ist ge­schlos­sen.
      • Die Arme hängen herab, etwa eine Handbreit zwischen Ellenbogen und Körper.
      • Die Hände liegen mit aus­ge­streckten, aneinander lie­gen­den Fingern mit den Hand­flächen an der Außenseite der Oberschenkel an.
        (Vor 2004: Die Hände sind ge­schlossen und liegen mit den Handrücken nach außen am Oberschenkel. Die Dau­men liegen ausgestreckt entlang der Zeigefinger).
    1. Auf das Kommando „Stillgestanden!“ nimmt der Schütze Grundstellung ein. Als Ankündigungskommando ist die Abteilung / der Schütze an­zu­sprech­en, z. B. „Schützen­kompanie…“.
    2. Auf das Kommando „Achtung!“ nimmt der Schütze Grund­stel­lung mit Front zum Kom­mand­ierenden ein. Ein An­kündi­gungs­kommando entfällt, kann aber gegeben werden, wenn nur ein Teil einer Abteilung an­ge­sproch­en werden soll, z. B. „III. Kompanie“.
    3. Nach dem Kommando „Still­gestanden!“ oder „Achtung!“ behält der Schütze die Grund­stellung bei, bis das Kommando „Rührt euch!“ oder „Wegtreten!“ erfolgt.
    4. Auf das Kommando „Habt – Acht!“ – nur für Ehrenposten, Fackelträger und Totenwache – setzt der Schütze den linken Fuß ca. 20 cm nach links. Das Gewicht ruht gleichmäßig auf beiden Füßen. Körperhaltung und Blickrichtung bleiben im Übrigen wie in der Grund­stel­lung. Die „Habt-Acht“-Stel­lung endet mit dem Kommando „Stillgestanden!“.
    5. Auf das Kommando „Rührt Euch!“
      • setzt der Schütze den linken Fuß etwa 20 cm nach links, sein Körpergewicht ruht gleichmässig auf beiden Füßen,
      • nimmt der Schütze die Hände auf den Rücken, eine Hand umfasst das Gelenk der anderem. Als Ankündigung ist die Abteilung / der Schütze anzusprechen.
    1. Wendungen werden aus der Grundstellung ausgeführt. Einwandfreie Grundstellung und volle Konzentration sind Vorausgesetzt für eine saubere Wendung. Kopf-, Körper-, und Handhaltung ändern sich nicht.
      Kommando „Links (oder Rechts) – um!“ – Ausführung:
      • Körpergewicht auf die Hacken verlagern,
      • rechte Hacke leicht anheben, mit dem rechten Fußballen abstoßen,
      • auf der linken Hacke um 90° nach links (rechts) drehen,
      • den rechten Fuß schnell an den linken heranziehen.
    2. Kommando „Abteilung – kehrt!“ – Ausführung wie Wendung nach links, jedoch um 180°.
    1. Zum Marsch wird aus der Grundstellung und im Gleichschritt angetreten.
    2. Kommando „im Gleichschritt – Marsch!“ – Ausführung:
      • Mit dem linken Fuß antreten.
      • Schrittlänge vom ersten Schritt an etwa 80 cm, Schrittgeschwindigkeiten 114 Schritte in der Minute.
      • Arme zwanglos bis etwa auf Höhe der Gürtelschnalle bewegen, Hände geöffnet, Finger gestreckt.
      • Aufrechte Haltung und geradeausgerichteten Blick bewahren.
    3. Das Kommando „Abteilung Halt!“ wird nur gegeben, wenn die Truppe im Gleichschritt marschiert. Das Ausführungskommando wird beim Niedersetzen des rechten Fußes gegeben. Der Schütze macht auf „… – Halt!“ noch einen Schritt, zieht den rechten Fuß heran und steht still.

Das Salutieren (oder militärische Grüßen) erfolgt in straffer Haltung. Dabei wird die zu grüßende Person angesehen. Ggf. folgt der Blick der zu grüßenden Person bis zur Schulterlinie. Zum Gruß wird die rechte Hand mit an­ein­ander liegenden Fingern, an­ge­leg­tem Daumen und der Fingerspitze des Mittelfingers dicht über der Schläfe schnell an den Kopf oder den Rand der Kopf­be­deck­ung so geführt, dass

      • der Handrücken nach oben zeigt,
      • der Unterarm und die Hand eine Gerade bilden und
      • der Ellenbogen sich etwa in Schulterhöhe befindet.

Der Gruß ist zu beenden, sobald dieser erwidert wurde oder die zu grüßende Person vorbeigegangen ist.

Aus sitzender Position wird nicht gegrüßt, sondern sich zum Gruß erhoben.

Meldet der Schütze einem Vorgesetzten, nimmt er drei Schritt vor ihm Grund­stel­lung ein und grüßt vor Beginn der Mel­dung.
Die Meldung enthält in knapper Form „Dienstgrad, Name, Einheit, Auftrag und/oder ausgeübte Tätigkeit“.

    1. Auf das Kommando „In Linie – antreten!
      • tritt der erste Soldat in Grund­stel­lung an,
      • treten die anderen in Grund­stel­lung an,
      • überprüften sie den Zwischenraum
      • richten sich die Soldaten nach rechts aus (Fußspitzen bilden eine Linie) und nehmen den Kopf wieder geradeaus,
      • rühren alle, sobald das Ausrichten beendet ist.
    2. Auf das Kommando „Richt Euch!“ bzw. „Nach links – Richt Euch!“ dreht der Schütze schnell den Kopf in die befohlenen Richtung, richtet sich nach der Seite und nach vorn aus und verbessert seine Grundstellung. Die rechten (linken) Flügelmänner halten ihren Blick weiterhin geradeaus gerichtet. „Richt Euch!“ wird ohne Ankündigung und nur im „Stillgestanden“ befohlen. Das Ausrichten wird auf das Kommando „Augen gerade – aus!“ beendet.
    3. Mit dem Kommando „Wegtreten!“ wird dem Schützen die Bewegungs­richtung oder das Ziel befohlen.
      • Es wird schnellen Schrittes in die befohlene Richtung weggetreten, wenn nötig nach einer entsprechenden Wendung
      • Das Wegtreten erfolgt immer aus der Grundstellung.
    4. Kommando „Im Gleichschritt – Marsch!“ – Ausführung durch Abteilung:
      • Diese tritt gleichzeitig mit dem linken Fuß und mit gleicher Schrittlänge an.
      • Ist nach einer Wendung angetreten worden, sind die Abstände allmählich auf 80 cm zu erweitern.
      • Richtung nach vorn und zur Seite, Abstand und Zwischen­raum sind stets einzuhalten.
      • Die Führer sind an ihre Plätze gebunden
      • Sprechen und andere Marscherleichterungen sind nicht erlaubt.
    5. Das Kommando „Abteilung Halt!“ beendet den Marsch.
    6. Auf das Kom­mando „Ohne Tritt – Marsch!
      • sind die Führer an keinen festen Platz gebunden,
      • bestimmt der Schütze Schrittlänge und Schrittgeschwindigkeit selbst,
      • werden Schwenkungen mit „Rechts (Links) – Schwenken!“ veranlasst.

      Der Gleichschritt ist auf das Kom­mando „Im – Gleichschritt!“ wieder aufzunehmen.

    7. Auf das Kom­mando „Vorne Halt!“ bleibt die erste Rotte im „Rührt Euch“ stehen, die nachfolgenden Rotten schließen jeweils auf 80 cm auf und richten sich aus.

Bei den Schützen Grüßen ausschließlich Offiziere (Schärpe)

    1. Offiziere grüßen durch Anlegen der Hand an die Kopfbedeckung
    2. Die Abteilung grüßt geschlossen auf Kommando ihres Führers.
    3. Den zu Grüßenden ist mit Blickwendung zu grüßen.
    4. Auf das Kommando „Augen – rechts!“ oder „Die Augen – links!“ wenden die Schützen den kopf, falls nötig bis zur Schulter in Richtung des zu Grüßenden und sehen ihn an.
    5. Beim Abschreiten der Front ist dem Hofstaat mit dem Blick zu folgen, bis er auf der Höhe des Schützen angekommen ist, dann bleibt der Blick geradeaus gerichtet.
    6. Blickwendung und Gruß enden auf das Kommando „Augen gerade – aus!„.
    7. Den Gruß des Vorgesetzten, z.B. „Guten Morgen, Batallion“ beantworten die Schützen der Abteilung entsprechend z.B. „Guten Morgen, Herr Oberst!“.
    8. Abteilungen zu Fuß grüßen bei Vorbeimärschen und Paraden auf das Kommando „Augen rechts (die Augen links)!“ – Ausführung:
      • Der Gruß beginnt Rottenweise 3 Schritt vor dem zu Grüßenden.
      • Jeder Schütze, außer dem rechten (linken) Flügelmann der ersten Rotte, richtet den Blick auf den zu Grüßenden.
      • Marschgeschwindigkeit, Schrittlänge und Armbewegung – auch der Schützen, die durch Anlegen der Hand an die Kopfbedeckung grüßen – bleiben unverändert.

      Der Gruß endet rottenweise auf das Kommando „Augen gerade – aus!“ unmittelbar nach Passieren des zu Grüßenden.

Joppe & Co. 

Das wesentliche Kleidungsstück ist die Jacke, von Schützen „Joppe“ oder „Rock“ genannt. Auf dem linken Oberarm ist das Vereinswappen aufgenäht. Wir tragen sie über einem weißen Oberhemd mit einer schwarzen Fliege, dazu klassisch eine schwarze Stoffhose, schwarze Socken und schwarze Schuhe. Die Heimfelder Joppe ist hellgrau mit grünem Revert.
Zur Uniform gehört ein Hut mit Rehhaarrosette und 2 Federn. Beim Marschieren werden weiße Handschuhe getragen.

Unsere Damen tragen eine Weste im gleichen grau über einer weißen Bluse und schwarzem Rock. 

Kulturerbe der UNESCO 

Das Schützenwesen hat in Deutschland eine lange Tradition. Auch bei uns in Heimfeld bereits seit 1890.

Im Dezember 1985 hat die Deutsche UNESCO-Kommission das deutsche Schützenwesen als immaterielles Kultur­erbe aufgenommen und damit die jahrhundertealten Traditionen und Brauchtumspflege der etwa 14.000 Vereine gewürdigt.

Rangordnung

Der Heimfelder Schützenverein ist nicht „militärisch“ organisiert. Dienstgrade wie Gefreiter, Unteroffizier oder Leutmant gibt es bei uns nicht. Vielmehr wird die Rangordnung nach der Tätigkeit im Verein und deren Dauer gemessen und ist anhand der Schulterklappen zu erkennen.

Weitere Informationen folgen…

Vogelbauer 

Der Vogelbauer leistet einen unverzichtbaren Beitrag nicht nur zu jedem unserer Vogelschießen. Mit großem handwerklichem Können, viel Geduld und einem Blick für jedes Detail erschafft er nicht nur ein präzises Schießziel, sondern ein echtes Symbol der Schützentradition.

Seine Arbeit erfordert Erfahrung, Sorgfalt und Verantwortungs­bewusstsein. Jeder Holzvogel ist ein Unikat, das mit Leidenschaft und Hingabe gefertigt wird. Dies geschieht im Hintergrund und ehrenamtlich – umso größer ist die Anerkennung, die diesem Engagement gebührt.

Unser Vogelbauer hat einen Namen: Helmut

Mit seiner Arbeit bewahrt er Traditionen, verbindet Generationen und trägt maßgeblich dazu bei, dass unser Vogelschießen seinen besonderen Charakter erhält. Sein Einsatz ist Ausdruck von Gemeinschaftssinn, Verlässlichkeit und echter Verbundenheit mit dem Schützenwesen.

Besonders hervorzuheben ist, wie Helmut auf einzelne Gruppen unseres Vereins eingeht und z. B. für das Osterschießen der Knopfsergeanten einen Hasen oder für die Jägermeister einen Hirschkopf baut.

Dafür verdient er großen Respekt, herzlichen Dank und aufrichtige Wertschätzung. Danke, Helmut!